Herbstfest im Reiterstüble 2009

Wie auch schon in vergangenen Jahren konnten wir auch heuer wieder unser Herbstfest im Reiterstüble feiern. Das war und ist eine prima Sache und wir danken den Wirtsleuten Ehepaar Hardt hierfür einmal offiziell ganz herzlich. Die Firma Welte hatte uns mit einem knusprigen Spanferkel beliefert, dazu Sauerkraut, Brot, und wer wollte Kartoffelsalat - zum Finger schlecken! Aber für den Nachtisch haben wir selbst gesorgt und das nicht schlecht. Jeder, der wollte und konnte, hat dazu etwas beigetragen.

Da gab es zum Beispiel Kokoscremebällchen, Beerenschaum, Tiramisu und vieles mehr - es war das große Schlemmen angesagt. Hugo musste sich auch gleich opfern, als Vorkoster sozusagen.

Die Sängerinnen und Sänger, wie immer nicht faul, sondern kreativ und unterhaltsam: so haben sogleich Karin und Hans den "Dorfklatsch oder ein Neuzugang beim Liederkranz" zum Besten gegeben. Selbst von Karin verfasst wurden die Themen von Schweinegrippe über 150-Jahrfeier mit dem Kriminal-Tango bis hin zum emanzipierten Vorstand, in dem die Männer keine Chance haben, weil der aus fast lauter Weibern besteht und dem frommen Dirigenten Werner, weil der seinen runden Geburtstag bei einer Messe gefeiert hat und der Nutzen gleich Null war, weil des gegen die anstrengenden Weiber auch nichts gnutzt hat ... aufgegriffen.

Wie gewohnt hat die Hugokapelle aufgespielt, das hat sogar soweit geführt, dass manche das Tanzbein schwangen. Die gute Stimmung hat recht schnell Einzug gehalten.

Herbstfesteindrücke und mehr ...



Natürlich durfte auch ein Spiel nicht fehlen. Hierfür mussten ein paar Damen aus dem Raum. Auserkoren wurden Karin, Isis, Silvia und Bärbel.

Den passenden EheHerren dazu Hans, Klaus, Kurt und Heinz wurden alltägliche und nicht alltägliche Küchenutensilien um den Bauch gebunden, die sich dann auf der Höhe des Mannes besten Stückes wieder fanden. Das waren zunächst ein Löffel, ein Schneebesen, ein Küchensieb, auch schwäbisches Präservativ genannt und eine Weißwurst, welche immer auf einer warmen Temperatur gehalten werden musste, in dem sie immer mal wieder in einen Topf mit heißem Wasser getaucht wurde. Man kann sich vielleicht den Grund dafür denken!?

Dann wurden die Damen einzeln, nach einander hereingebeten. Vorher wurden ihnen die Augen verbunden. Mit viel hausfraulichem Geschick und Einfühlungsvermögen sollten sie nun die interessanten Küchengegenstände ertasten und erraten.

Es muss wohl nicht näher beschrieben und erläutert werden, was das erstens bei den Hausfrauen und zweitens bei den Zuschauern auslöste. Die Stimmung war ja bereits recht besser und nun sollte es noch mal eine Steigerung geben ... Das Meer "Liederkranz" schwappte beinahe über ...

Zur Unterhaltung hatte auch Traudl mit einem Rückblick der besonderen Art beigetragen. In Reimen ist sie über die letzten 10 bis 15 hergefallen, hat Dinge zu Tage befördert, die in keinem Protokollbuch standen und so Manchen zum Nicken, Nachdenken und zum Lachen brachte.

Dazwischen gab immer wieder die Hugokapelle eine Einlage, auch durch die Unterstützung unseres Chorleiters am E-Piano zur Hugo-Werner-Kapelle befördert.

Zur Krönung des Abends wurde Kurt mit einer Efeu-Ranke gekrönt. Keiner weiß mehr warum. Bei so einer guten Stimmung muss man auch mal albern werden können ... oder?

Aber besonders gerührt, dass die 150-Marke des Liederkranzes überschritten wurde, war unser Heribert, Ehrenvorstand und glücklicher Tenor unseres Chores; er ließ es sich nicht nehmen, uns ein Soloständchen vorzutragen. "Es gibt in Volkes Munde, der Märchen ohne Zahl, ein jedes in der Runde, beginnt: Es war einmal ..."

Er war so glückselig, dass er mit diesem Lied dem gesamten Vorstand ein Lob dargebracht hat.